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VOC und Raumluftqualität: eine Gesundheitsgefahr wird deutlich

07/08/2019

In gewerblichen und Bürogebäuden ebenso wie in Wohngebäuden stellen komplexe flüchtige organische Verbindungen (VOC) eine echte Gesundheitsgefahr dar

Zu den flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) zählen alle Arten organischer Verbindungen, die, wenn sie bei Umgebungstemperatur in flüssiger oder fester Form vorliegen, gasförmige Moleküle freisetzen. Wenn auch viele dieser Verbindungen natürlichen Ursprungs sind und eine wichtige Rolle in bestimmten Umweltbeziehungen spielen, stellt doch eine große Anzahl von ihnen, welche durch menschliches Tun freigesetzt wird, eine Gefahr für die Gesundheit des Menschen dar, sofern sie in die Atemluft gelangen und dort bestimmte Konzentrationen überschreiten.

Die EPA, die Umweltagentur der Vereinigten Staaten, konnte feststellen, dass in Innenräumen wesentlich höhere VOC-Konzentrationen anzutreffen sind als im Freien (bis zu zehn mal mehr), und Schätzungen nach kann man in der Luft von Wohnungen, Schulen, Büros und Läden gleichzeitig 50 – 300 verschiedene solcher Verbindungen vorfinden.

Als bekannte Beispiele für derartige Verbindungen lassen sich Formaldehyd, Toluol, Benzol, Xylen oder Perchlorethylen nennen. Die schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit, hervorgerufen durch Inhalation dieser Chemikalien, können sich beispielsweise als Augen- oder Kehlkopfirritationen, Übelkeit oder Kopfschmerzen bemerkbar machen, im schlimmsten Fall aber auch als Dauerkrankheiten wie Krebs, Leberschäden, Nierenschäden oder Schäden am zentralen Nervensystem.

Die nachstehende Tabelle beschreibt die Auswirkungen auf die Gesundheit für verschiedene Expositionsniveaus.      

Konzentration Wirkung
Unter 1.000 ppb: grüner Bereich, keine Auswirkungen Keine signifikanten Auswirkungen auf die Gesundheit, keine Beschwerden in Innenräumen
1.000 ppb bis 10.000 ppb: gelber Bereich, marginale Auswirkungen Gesundheitsschäden wahrscheinlich, erste Klagen werden laut
10.000 ppb und darüber: roter Bereich, schwere Auswirkungen Ggf. schwere Gesundheitsschäden

 

Gängige Herkunft flüchtiger organischer Verbindungen (VOC)

Zahlreiche häufig verwendete Produkte können der Ursprung von Emissionen solcher Verbindungen sein, insbesondere Pflegeprodukte für Möbel und Reinigungsmittel, Lacke, Klebstoffe, Putze, Bodenbeläge, Gipsplatten oder Isolierstoffe.

Zu den Beispielen für Prozesse, die im Allgemeinen der Ursprung starker VOC-Emissionen sind, gehören Gasförderung, Wassertrennung, Behandlung belasteter Industrieabwässer, Massenfertigung, Erdölverarbeitung, Erdgasbehandlung, petrochemische Prozesse oder Lackherstellung.

Lösungen für das Überwachen von Raumluftqualität: die Geräte QAI Si-AQ EXPERT und Si-AQ VOC

Diese tragbaren Überwachungsgeräte der Fa. Sauermann ermöglichen das Messen der Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC), welche im Allgemeinen in Innenräumen anzutreffen sind.

Es handelt sich um Spezialgeräte mit PID-Sensoren, mit denen der Fachmann für Luftqualität, alle den Umweltschutz beachtenden Firmen, die Techniker in Instituten und viele andere gleichzeitig schnell und genau die Konzentrationen an schädlichen flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in der Raumluft von Wohnungen, Büros, Laboratorien oder industriell genutzten Räumen überwachen können.

Diese Geräte werden eng begleitet von einer Software, die das fortlaufende Aufzeichnen der Messwerte in Echtzeit gestattet, und sind Bluetooth®-kompatibel.

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